Leština

Leština befindet sich ungefähr zwei Kilometer von der Hauptstrasse von Telč (Teltsch) nach Jindřichův Hradec (Neuhaus), auf 500 Meter über dem Meeresspiegel, in der Nähe der Ortschaft Strmilov. Es ist ein kleines Dörfchen mit nur elf hier ständig wohnenden Einwohnern am Ende einer Landstrasse. Im Frühjahr erwacht das Leben im Dorf mit den ankommenden Wochenendhausbewohnern und den Ausflüglern, welche hier Ruhe und eine wunderschöne Natur vorfinden. Die Pension liegt auf einem 4000 m2 grossen Grundstück am Dorfrand, so dass sie fliessend an die Wiesen und Wälder angrenzt.

Leština bekam ihren Namen von den Haselnussstauden, die reichlich in der Umgebung wachsen. Leština bedeutet in der hiesigen Mundart Haselnussbestand. Die ersten Eintragungen über Leština stammen aus dem Jahre 1364. Von Anfang an gehörte Leština der Obrigkeich von Jindřichův Hradec, im Jahre 1693 wurde es ein Bestandteil der Herrschaft Kunžák. Im Jahre 1544 zahlte es eine Königssteuer für den Krieg gegen die Türken. Es gehörte damals zur Vogtschaft Strmilov. Seit 1849 ist es eine selbständige Gemeinde, bis 1959 gehörte noch Suchdol zu ihr. Die Schulkinder besuchten die Schule in Strmilov. Im Jahre 1910 lebten hier 161 Einwohner, aber wegen mangelnder Arbeitsmöglichkeiten sank die Einwohnerzahl allmählich. 1962 lebten hier noch 84 ständige Einwohner, im Jahre 2005 nur noch 10.